Gestern habe ich die Probe aufs Exempel gemacht und 3 Ruten mit aufs Boot genommen. An einer fischte ich "klassische" Gummifische, die erwiesenermassen fängig sind. Saltshaker in Naturdekors. An der anderen fischte ich schöne Suspender Wobbler.
Und die dritte war natürlich mit Fransenjigs + Krebstrailer bestückt.
Insgesamt habe ich 4 Stunden gefischt, wobei ich ungefähr gleiche Zeitanteile auf alle 3 Ruten verteilt habe. Saltshakers: 0 Bisse, Wobbler: 0 Bisse. Auf die Fransis gabs immerhin 3 Bisse, wovon ich nur einen verwerten konnte.
Ein Zander hat eine Schere abgebissen und ein Hecht hat einen Trailer zerfetzt, aber nur ein Schniepel blieb hängen.
Angeltechnisch ist August im See einfach Panne, jedes Jahr das gleiche :)

Immerhin habe ich da einen Köder gefunden der wenigstens ein paar Bisse zieht. Zander beissen offensichtlich recht oft drauf ohne daß ich es merke. Das war gestern eindeutig. Ich werf aus und als der Krebs am Boden liegt saugt ihn ein Zander ein, ohne dass man auch nur einen Ruck an der Schnur sieht, als ich den Krebs ein wenig bewegen will fühlt es sich an wie immer wenn er ein wenig an Kraut hängt. Aber es war offenbar ein Fisch weil eine Schere fehlte. Da fragt man sich wieviele Bisse ich überhaupt nicht bemerke. Das ist auch der Grund warum die Köfiangler Zander fangen und die Spinnangler im Moment nicht. Die Zander bewegen sich nicht und suchen nur den Grund ab, aktiv jagen ist nicht.
Fazit: ich brauche noch mehr Übung und Erfahrung mit diesen Ködern. Die Anhiebe lassen auch noch zu wünschen übrig, der dritte Biss stieg mir nach kurzem Drill aus. Ich hau im Moment richtig Roundhouse Kick mässig an, vielleicht jetzt sogar zu hart? Ich weiß es nicht.